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Mensch – Natur – Existenz

Pere Pou Llompart & Martin Schmalz

Unter dem Titel „Mensch – Natur – Existenz“ vereint der Frankfurter Komponist Martin Schmalz vier ausgewählte Liederzyklen zu den Themenfeldern „Liebe“ und „Natur“. Im Rahmen seines Konzeptes einer „menschlichen Musik“ gelingt ihm darin die musikalische Darstellung direkt aus dem Leben gegriffener Empfindungen und Seelenzustände sowie von unberührter Natur und ihrer Zerstörung durch den Menschen. Es entsteht ein Kaleidoskop der Farben und Formen von Liebesfreud und -schmerz, Heiterkeit und Verzweiflung …

Über das Album

MENSCH – NATUR – EXISTENZ
Neue Musik für Tenor und Klavier von Martin Schmalz

Pere Pou Llompart – Tenor
Martin Schmalz – Klavier

“Mein ästhetisches Ideal … einer ‚menschlichen Musik‘, die sich mit dem Leben und Wesen des Menschen auseinandersetzt und seelische Zustände erforscht, konnte ich auch in den eingespielten Werken realisieren. Sehr häufig stehen einzelne Themen, Abschnitte oder ganze Sätze dabei für verschiedene Charaktere, die interagieren, kontrastieren oder sich entwickeln. Diesen direkten Ausdruck möchte ich in meinen Kompositionen stets mit unmittelbarer Klangsinnlichkeit und strenger musikalischer Struktur verbinden.” (Martin Schmalz)

So beschreibt der Komponist und Pianist Martin Schmalz seine Musik, die schon beim ersten Hören den Eindruck von außerordentlicher stilistischer Einheitlichkeit, einer geradezu kristallenen Klarheit, sowie einer engen, sehr bewussten Verbundenheit mit der europäischen Tradition – besonders des 20. Jahrhunderts – hinterlässt. Einflüsse der zweiten Wiener Schule (Schönberg, Webern und Berg), der französischen Musik seit Debussy (insbesondere das Werk Olivier Messiaens) und der Musik Gustav Mahlers verschmilzt der Komponist zu einer vollkommen eigenen Sprache, so dass ein Werk von Schmalz bereits nach wenigen Takten als eines von ihm erkennbar ist.
Seine im Zitat beschriebenen Themen bestehen aus prägnanten Motiven, die als Ausgangspunkt für ständige Metamorphosen und Neukombinationen nach allen nur erdenklichen Kontrapunkttechniken dienen. Schmalz’ Grundmotive sind dabei so flexibel und bieten so viele Möglichkeiten, dass sie in seiner Musik in eigentlich jedem Werk wiederkehren, dabei immer Neues erzeugen und seinen Werken eine enorme Geschlossenheit geben (was krasse musikalische Kontraste nicht ausschließt). Dabei verleihen sie der Musik die oben erwähnte kristalline Klarheit, trotz teilweise extremer rhythmischer und satztechnischer Komplexität.

Mehr Infos zum Album
Künstler

Der Komponist und Pianist Martin Schmalz erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt zunächst als Jungstudent, dann in der Soloklasse von Prof. Irina Lein-Edelstein (Klavier) und bei Prof. Gerhard Müller-Hornbach (Komposition). Internationale Meisterkurse unter anderem bei Lazar Berman und Anatol Ugorski sowie die Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik rundeten seine Studien ab…

Der Tenor und Komponist Pere Pou Llompart wurde auf Mallorca geboren, studierte zunächst Klavier, Bratsche und Komposition in Palma de Mallorca und Barcelona und anschließend Gesang in Valencia sowie an der Musikhochschule Freiburg bei Werner Hollweg. Pere Pou Llompart beschäftigte sich intensiv mit alter Musik (u.a. Studium Aureum, Capella de Ministrers, Capella Reial de Catalunya unter der Leitung von Jordi Savall)…

Chansons d’Amour (2012-2013)
A Poor Young Shepherd
Cythère Chansons
Ô triste
Les Coquillages
Dans la Grotte
Avant que tu
Streets I

Drei georgische Lieder (2018)
Am langen Weg
Wind
Ohrring

Trois Chansons sereines (2012)
La lune blanche
Feuillet d’Album
Sensation

Mensch – Natur – Existenz (2017)
Einsam das Ufer
Gestern Morgen
Der Zug ist pünktlich
Kleines Tal
Frau Welt
Bäume
Hochmut