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Auf den Spuren von Julius Kosleck

Helen Barsby & Mira Lange

Aus Anlass des 200. Geburtstags von Julius Kosleck zeigt diese Einspielung abwechslungsreiche Werke für Solo-Kornett und Klavier, Arrangements für Kornett-Quartett, Bearbeitungen für verschieden große Blechbläserbesetzungen sowie Trompeten-Musik nach historischem Vorbild, die von Julius Kosleck und anderen Komponisten geschrieben wurden. Die Musikauswahl von Helen Barsby repräsentiert die Entwicklung der Blechbläserkammermusik im Berlin des 19. Jahrhunderts und steht stellvertretend für Leben und Werk des wichtigsten Berliner Trompeters dieser Zeit.

Über das Album

Musik für Kornett und Trompete im Berlin des 19. Jhd.

Julius Kosleck (1825–1905), „Königlicher Kammermusikus“ und Professor für Trompete, war einer der interessantesten Trompeter im 19. Jahrhundert und als solcher national sowie international bekannt. Er war in Berlin sechzig Jahre als Trompeter, Kornettist, Komponist, Arrangeur, Musikhistoriker, Dozent und zuletzt als Dirigent tätig. Als Kornett-Virtuose trat er in Deutschland, England, Russland und in den USA auf.
Aus Anlass des 200. Geburtstages von Julius Kosleck zeigt diese Einspielung abwechslungsreiche Werke für Solo-Kornett und Klavier, Arrangements für Kornett-Quartett, Bearbeitungen für verschieden große Blechbläserbesetzungen sowie Trompeten-Musik nach historischem Vorbild, die von Julius Kosleck und anderen Komponisten geschrieben wurden. Die Musikauswahl von Helen Barsby repräsentiert die Entwicklung der Blechbläserkammermusik im Berlin des 19. Jahrhunderts und steht stellvertretend für Leben und Werk des wichtigsten Berliner Trompeters dieser Zeit.
Die in Berlin ansässige Neuseeländerin Helen Barsby (Kornett, Fanfare) spielt heute fast ausschließlich in der Alte Musik Szene, mit einem Repertoire, das vom Früh-Barock bis zu modernen Kompositionen für Alte Instrumente reicht. Neben der Mitwirkung in renommierten Orchestern wie z. B. der Akademie für Alte Musik Berlin, der Lautten Compagney Berlin oder der Batzdorfer Hofkapelle, ist sie regelmäßig als Mitglied des Ensembles „capella vitalis berlin“ zu hören. Sie hat bei über 40 CD- und Rundfunkproduktionen mitgewirkt.

Mitwirkende:

Historische Kornette und Fanfaren:
HELEN BARSBY
WILLI BUDDE
RÜDIGER MEYER
GABOR JAKAB

Blüthner-Flügel von 1862:
MIRA LANGE

weitere Musiker*innen in BLÄSERBUND-Besetzung

Pressestimme
Diese Einspielung ist wirklich ein ganz besonderes Juwel.

Guido Krawinkel, Klassik-Heute.de

Mehr Infos zum Album
Künstler

Helen Barsby (Kornett/Fanfare) aus Dunedin, Neuseeland, studierte Trompete an der School of Music, University of Victoria, Wellington, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt am Main und am Königlichen Conservatorium, Den Haag, Niederlande. In Berlin ansässig, spielt sie heute fast ausschließlich in der Alte Musik-Szene, mit einem Repertoire, das vom Früh-Barock bis zu modernen Kompositionen für alte Instrumente reicht…

Historisch korrekt und höchst informativ
“Diese Einspielung ist wirklich ein ganz besonderes Juwel. Sie bewegt sich auf dem Spuren von Julius Kosleck. Wem dieser Name nichts sagt, braucht sich nicht zu grämen, er dürfte allenfalls in Bläserkreisen ein Begriff sein, denn ebendort hat der einstige „Königliche Kammermusikus“ und Professor für Trompete gewirkt. […] Man tut dies darüber hinaus mit einem adäquaten Instrumentarium: historischen Kornetten und Fanfaren, einem Blüthner-Flügel und auch noch auf historisch korrekte 435Hz eingestimmt. Das Klangbild ist deshalb auch butterweich, deutlich weniger auf Brillanz getrimmt, sehr mischfähig und sehr nobel. […] Insgesamt ist das Ergebnis eine gelungene Angelegenheit: musikalisch tadellos, schlüssig und sehr informativ. So ist diese Einspielung nicht nur für Bläser-Nerds von Interesse, sondern für alle, die sich für Musik für Bläser in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts interessieren.
Guido Krawinkel [Klassik-Heute.de, 19.07.2025]

Wiederentdeckung eines Vergessenen
“[…] Helen Barsby, Protagonistin dieser Produktion, gelingt es, den pathetischen Fallstricken dieser Musik elegant zu entgehen. Sie setzt auf einen zarten, feinen Klang, dem nichts Militärisches oder Heroisches anhaftet – vor allem natürlich in den Marsch- und Fanfarenkompositionen. Die eingestreuten Ensemblestücke erklingen in schön ausbalanciertem Brass-Klang – makellos und ohne martialische Attitüde. […]”
Guy Engels [04.05.2025, Pizzicato.lu]

Online-Publikation des Booklets
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